Ein Filmchen vom Feuerwerk am Montagabend:
Die letzte Reise vom Blog zum Archiv
vor 12 Jahren
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Rettungseinsatz am "Lido"
Schongau – Für Aufsehen hat am Sonntagnachmittag ein Rettungseinsatz am Schongauer "Lido" gesorgt:
Gegen 18 Uhr fuhren ein Sanitäts- und ein Notarztwagen am gut besuchten Badestrand vor. Wie die Schongauer Wasserwacht bestätigt, hatte eine Frau plötzlich Koliken im Bauch erlitten. Ein Mitglied der Wasserwacht verständigte umgehend den Notarzt.
Die Sanitäter brachten die knapp 50-jährige Frau zur weiteren Behandlung ins Schongauer Krankenhaus.

Ärger überschattet Volksfest-Eröffnung
Trachtler vom Tourismusverein enttäuscht
Schloßbergler-Chef Kriesmair vermisst Geste der Dankbarkeit - Hartung will Limo spendieren
Schongau - Es war am Freitagabend ein heißes Thema auf dem Schongauer Volksfest: Warum sind fast keine Schloßbergler im Festzug mitmarschiert? Im Bierzelt machte sogar das Gerücht eines Trachtler-Boykotts die Runde. "Nein, davon kann keine Rede sein", versicherte Schloßbergler-Chef Franz Kriesmair gestern Nachmittag. "Allerdings ist uns der Tourismusverein auch nicht besonders entgegengekommen und da hat bei vielen die Lust gefehlt, mitzumarschieren."
Grundsätzlich sei der Terminkalender der Trachtler derzeit ziemlich voll. "Wir haben genug Veranstaltungen, auf denen wir präsent sein müssen", betont Kriesmair und nennt etwa das gestrige Lechgau-Trachtenfest in Lechbruck, oder den Getränkeausschank beim Historischen Markt. "Da habe ich es bestimmt nicht forciert, dass unsere Leute auch noch beim Festzug mitmarschieren."
Aber welche Art von Entgegenkommen hätten die Trachtler vom Tourismusverein erwartet? Etwa Biermarken? Denn im Gegensatz zur Stadtkapelle haben die Schloßbergler keine bekommen. "Um die Marken gehe es nicht", sagt Kriesmair. "Seine Maß kann jeder von uns schon selber zahlen, aber eine Limo für die Kinder, das sollte als Dankeschön drin sein."
An die Adresse von Hans Hartung, dem Chef des Tourismusvereins sagt Kriesmair: "Wir erhoffen uns in Zukunft ein wenig mehr Wertschätzung - zumindest für unsere Jugendlichen."
Gegenüber den SN signalisierte Hartung gestern Kompromissbereitschaft. "Was die Limo für die Kinder angeht, werden wir den Trachtlern entgegenkommen."
Allerdings fügt er gleich hinzu: "Eine Maß Bier für die Erwachsenen wird es sicher nicht geben." Denn wenn der Tourismusverein künftig jedem eine Maß zahle, dann gehe der Verein bald pleite.
"Wir verschicken jedes Jahr 150 Einladungen an die Schongauer Prominenz", sagt Hartung. "Zum Beispiel an die Stadträte, die Stadtpfarrer oder die Vereinsvorstände. Und die bekommen schon eine Maß und ein halbes Hendl."
Schloßbergler-Chef Kriesmair meint aber, dass sich die Trachtler bereits über eine winzige Geste der Wertschätzung freuen würden: "Es wäre ja schon was, wenn einmal jemand zu uns sagt: ,Schön, dass ihr beim Zug dabei gewesen seid.'"
Aber so eine Geste sei ganz bestimmt nicht üblich, betont Hartung: "Der Festzug zum Volksfest hat Tradition. Und für mich ist es selbstverständlich, dass auch die Trachtler mitmarschieren."





Die Firma O2 hat auf dem ehemaligen Richtfunkmasten an der Schongauer Sonnenstraße Sendemasten installiert und ist damit dem Beispiel von T-Mobile gefolgt.
Mit den neuen Masten will O2 die Altstadt flächendeckend versorgen. Der Sendemasten soll im August in Betrieb gehen. Ein Sprecher der Firma betont, dass die Richtwerte eingehalten seien.
Angst der Woche: Elektrosmog durch Mobilfunk
Published by senordaffy April 3rd, 2007 in Angst der Woche
Zielgruppe: Naturfreunde, die gegen ihren Willen gezwungen sind, in der Stadt zu leben und den hieraus resultierenden Frust kanalisieren möchten.
Sozialprestige: Als Gegner erscheinen mächtige Telefon- und Stromkonzerne, das bietet einen hohen David-gegen-Goliath-Faktor. Der Elektrosmogphobiker macht sich zum Anwalt unschuldiger Kinder und Senioren (die die Bedrohung nicht verstehen können) sowie aller anderen Mitmenschen (die die Bedrohung nicht verstehen wollen). Selbst „elektrosensibel“, ist er gleichzeitig ein bedauernswertes Opfer. Moralische Unterstützung erhält er von Naturheilern und Ärzten, die sich ein Zubrot verdienen möchten. **** / *****
Wahnwitzfaktor: Während eine aktuelle Studie aus dem “International Journal of Cancer” von keinem erhöhten Krankheitsrisiko durch Mobilfunk berichtet, weiß allein der Deutsche Alpenverein von Tausenden Fällen, in denen dank schnellerer Notrufe Leben gerettet und Leiden vermindert werden konnten. Bürgermeister Bloomberg ließ 2003 in New York nach Funklöchern fahnden, derentwegen Tausende Notrufe jährlich verzögert erfolgten. ***** / *****
Persönlicher Nutzen: Der Handyparanoiker genießt ungestörte Ruhe auch dann, wenn normale Menschen vergessen, ihr Telefon auszuschalten. Er wird weder nachts von betrunkenen Freunden geweckt, noch Sonntags von überstundenleistenden Kollegen belästigt. Im Theater, Kino und Restaurant fällt er nur bei schlimmen Hustenanfällen negativ auf. Alibis zum Zweck des Seitensprungs sind leicht zu konstruieren und schwer zu knacken. Da er seine Existenz niemals einem kleinen technischen Gerät übereignete, ist er vor dessen Verlust oder Defekt absolut sicher. Als einziger Mensch weit und breit weiß er bis zu zwanzig Telefonnummern auswendig, was er demnächst bei „Wetten Dass“ beweisen wird. Seine Wehwehchen haben andere auch, er aber hat außerdem einen Schuldigen. Erleidet er einen Unfall, kann er sich trotz allem darauf verlassen, dass ein Passant mit dem eigenen Mobiltelefon den Rettungsdienst ruft. **** / *****
Gesellschaftlicher Schaden: Gering. Da die gesamte zivilisierte Welt ohne Mobilfunk innerhalb weniger Stunden zusammenbräche, bewegt die Anti-Elektrosmog-Bewegung nur die eigenen Gemüter. Anti-Funk-Fanatiker trauen sich im persönlichen Kontakt meist nicht, so aggressiv wie manch militanter Nichtraucher aufzutreten. * / *****
Fazit: Die Angst vor elektromagnetischer Strahlung lässt sich bei überschaubarem Aufwand bestens in den Alltag integrieren. Wer mit dieser Phobie liebäugelt, hat in aller Regel bereits ein soziales Umfeld, das ihn bei seinem neuen Hobby begeistert unterstützen wird. **** / *****